An die Stelle von aufwendigen und langsamen Softwareentwicklungsansätzen rückt Low Code als Entwicklungsprinzip. Selbst Unternehmensanwendungen, die hochkomplex sind und geschäftskritische Aufgaben erfüllen, können mittels modellbasierter Methoden und Werkzeugen von Fachbereichen entworfen und angepasst werden.

 

Kurz & Knapp

  • Fachexperten aus dem Business werden zu Co-Entwicklern
  • Fachlichkeit und Technik können separat entwickelt werden
  • Das Plasma Designsystem erlaubt userfreundliche Gestaltung von Enterprise Applikation durch Fachexperten

 

Whitepaper zum Thema Low Code für individuelle Enterprise Software

Als Softwarehaus entwickelt mgm seit über 25 Jahren individuelle Enterprise Software. Der Kerngedanke von A12 geht auf eine Reihe wiederkehrender Beobachtungen aus den unterschiedlichsten Projekten zurück. A12 ist eine Enterprise Low Code Plattform für die Entwicklung, Integration, Wartung und den Betrieb von Unternehmensanwendungen in komplexen IT-Landschaften. Sie kombiniert einen Low Code Ansatz, bei dem Fachexperten eine Anwendung ohne Programmierkenntnisse erstellen können, mit professioneller Individualsoftwareentwicklung und Systemintegration.

Dies ist ein Auszug aus dem Whitepaper „A12 Low Code und Co-Innovation für individuelle Enterprise Software“. Das ganze Whitepaper gibt es hier zum Download.

 

Business Analysten und Fachexperten als Co-Entwickler

In klassischen Entwicklungsprozessen klären Business Analysten mit der Fachabteilung zunächst die Anforderungen an die zu entwickelnde Software ab. Anschließend beschreiben sie die Anforderungen in einer Form, die an das Entwicklerteam weitergereicht wird. Diese klassische Form der Anforderungsanalyse bleibt bei Projekten bestehen, die auf A12 setzen – wenn auch in einem geringeren Ausmaß. Hinzu tritt aber eine weitere Rolle: Business Analysten und Fachexperten sind durch Modellierungswerkzeuge in der Lage, weite Teile der Anwendung eigenständig zu entwerfen und anzupassen. Sie erhalten einen völlig neuen Gestaltungsspielraum.

In den meisten Projekten stellt mgm die Business Analysten als Teil des Entwicklungsteams. Das hat den Vorteil, dass sie mit den Modellierungswerkzeugen und -techniken bereits vertraut sind. Kundenseitige Fachexperten werden i.d.R. bereits zu Beginn eines Projekts eingebunden. Nach einer Einführung in die Modellierungswerkzeuge sind sie in der Lage, wesentliche Teile der Anwendung eigenständig anzupassen.

 

Modellierung von Fachlichkeit und Anwendungslogik

Eine wesentliche Modellierungsaufgabe besteht in der Definition von Geschäftsentitäten und ihren Beziehungen zueinander in Datenmodellen. Mit Hilfe eines Modellierungstools können Business Analysten und Fachexperten die Datenstrukturen von abgebildeten Entitäten wie Verträgen oder Produkten erstellen und anpassen. Darüber hinaus können sie mit einer integrierten Kernel-Sprache Validierungsregeln und Berechnungen definieren – sprich: die Anwendungslogik abbilden. Mit Relationship-Modellen können Verknüpfungen zwischen Datenmodellen beschrieben werden.

Durch die Modellierung der geschäftsspezifischen Aspekte sind Fachlichkeit und Technik voneinander getrennt. Fachliche Inhalte können angepasst werden, ohne größere technische Anpassungen vorzunehmen. Die Technik kann weiterentwickelt werden ohne dabei alle fachlichen Inhalte anzupassen. Wir sind überzeugt davon, dass diese Trennung von Fachlichkeit und Technik die Zukunft der Enterprise Software prägen wird. Sie beschleunigt die Entwicklung, vermeidet kostspielige Neuimplementierungen und ermöglicht eine schnelle Anpassung an Veränderungen.

 

 

Modellierung von Benutzeroberflächen

Aufbauend auf den Datenmodellen sind Business Analysten in der Lage, mit den Modellierungswerkzeugen von A12 Benutzeroberflächen zu kreieren. Dafür stehen eine Reihe spezieller Modelle bereit:

  •  Ein App-Modell definiert den Rahmen der Anwendung und fungiert als eine Art Container für alle weiteren Modelle.
  • Overview-Modelle bieten vielfältige Möglichkeiten für eine tabellarische Darstellung von Daten.
  • Tree-Modelle erlauben es, Datenstrukturen hierarchisch darzusstellen und zu bearbeiten
  • Form-Modelle definieren die Strukturen und Inhalte von Online-Formularen

Die Modellierung folgt nicht einem What-you-see-is-what-you-get Prinzip. Stattdessen beschreiben die Modelle die zugrundeliegenden Strukturen der Benutzeroberfläche. Das hat den Vorteil, dass die Modelle wiederum unabhängig von der technischen Umsetzung sind.

Für die tatsächliche Darstellung kommt das Plasma Designsystem zum Einsatz. Es sorgt für eine kohärente Darstellung und ein stimmiges Nutzererlebnis.
Durch einen Modellierungsansatz, der Modelle für zentrale Aspekte der Benutzeroberfläche wie Formulare mit Datenmodellen kombiniert, lässt sich eine einheitliche, standardisierte Benutzeroberfläche sicherstellen.

 

Jetzt das ganze Whitepaper lesen und mehr über innovative Softwareentwicklung auf Basis von Enterprise Low Code erfahren. Zum Download.

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